Hotel Europa

Bild: Projekt Hotel Europa
 
"Hotel Europa"
Eine multikulturelle Farce
 
Über ein öffentliches Casting gründete sich im Herbst 2010 das interkulturelle Ensemble "Hotel Europa" im KKT. Die erste Produktion wird unter der Leitung von Benjamin Sahler im Herbst 2011 Premiere feiern.

 
Geprobt wird montags ab 19.00 Uhr im KKT.


Zum aktuellen Stück:

Kurz vor dem Jahreswechsel treffen sich verschiedene Europäer unterschiedlicher beruflicher Herkunft im Brüsseler HOTEL EUROPA. Ein Generalstreik verhindert die Heimreise der Protagonisten und so beschließt man, gemeinsam Sylvester in der Hotelbar zu feiern. Aufgrund der gegensätzlichen Mentalitäten und Biographien gerät man aber schnell in Streit, vor Allem die tiefe Kluft zwischen Nord und Süd verhindern ein entspanntes Beisammensein. 
Deutschland, hier vertreten durch Meyer Saathoff (Leiter des D P D, Deutscher Paketdienst, Brüssel), versucht, wie meistens, eine Führungsrolle zu übernehmen, scheitert aber an den „ausländischen Kollegen", vertreten z.B. durch Mustafa Nöllemann, dem neo-deutschen Barkeeper mit türkischem Hintergrund oder etwa J. M. Vazquez de Campnou, dem zweiten Generalschiedsrichter der Ethikkommission einer nord - bis südwesteuropäischen Aufbauliga für einen freiheitlichen Fußball – begleitet von seiner eifersüchtigen Gattin Marisol. Auch die Französin Loraine Tourou vom „Änstitü für sexüelle Äntegration“ oder der englische Cricket-Spieler Mortimer Battlethorpe sorgen für einige Unruhe unter den Gästen. 
Unbemerkt von allen bereitet Meyer-Saathoffs fundamentalistische Ehefrau Giesela im Keller des Hotels noch eine ganz besondere Überraschung zum Jahreswechsel vor…
Man darf gespannt sein auf einen ungewöhnlichen und unkonventionellen Theaterabend mit viel Musik, Situationskomik und ungewöhnlichen Blickwinkeln auf uns Europäer. 
HOTEL EUROPA ist eine radikale politische Satire. Neben der Verwendung unterschiedlicher Sprachakzente: englisch, französisch, spanisch enthält es div. Songs aus den verschiedenen Nationen.


Idee, Buch und Musikauswahl: Rudi Westbahn
Musikalische Leitung: Daniel Sissenich 
Regie: Benjamin Sahler